Ölmühle - Mittendrin in Rönsahl

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Ölmühle

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Das Wasserrad
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Ölmühle

Im Buch "Kierspe - Wirtschaft,Kultur,Geschichte" Seite 495 Hans Ludwig Knau und Manfred Sönnecken "Katalog der Wasserbetriebenen Werke im Raum Kierspe" lesen wir:
Erste Erwähnung 1734-1736 als Walk- und Ölmühle (Süderland 1929, Märkisches ABC zu Rönsahl)
weiter:
In der Karte vom Katasteramt Lüdenscheid, Flur Rönsahl, Nr. III, Flurstück 85 ist ein Teich ohne Gebäude, Flurname "Ölmühle".


Beim preuß. Industriekommissar Eversmann ist schon 1804 zu lesen: 
Am Rönseler Bach:
"663. eine P.M. in der Pulverbecke, dem Joh. Cramer daselbst gehörig,
 664. eine P.M. demselben
 665. - Oel. Mühle
 666. - Mahlmühle im Dorfe Rönsahl."
(die Pulvermühlen standen in der Pulverbecke - heute Becke - die nächste Mühle am Rönsahl-Bach war die Ölmühle und dann kam die Marcus-Mühle im Dorf)

Zunächst war es eine Ölmühle. Es wurde dann eine Gerberei.

1909 wurden die Bewohner, so auch die Familie Vosswinkel, im Bereich der Kerspe-Talsperre ausgesiedelt. Die Familie Voswinkel erwarb das Gebäude. Es wurde abgetragen und neu errichtet.

Auch die Teichanlage wurde aufwändig und fachgerecht gebaut.

Mit dem Wasserrad wurde Strom erzeugt. Die Ölmühle hatte deshalb schon sehr früh elektrisches Licht

Neben der Fischzucht (in den frühen Jahren des 20.Jahrhunderts, eine der größten Anlagen in der Gegend) wurden in der Ölmühle Pensionsgäste aufgenommen.

Das Wasserrad wurde in den 1980er Jahren erneuert und kann besichtigt werden.



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